Brigitte Zimmerli Keramikfiguren Berichte

 

Zeitungsberichte.

Aargauerzeitung Zofingertagblatt

Weihnachtsausstellung 2011 mit Adventsfenster

 

 

Zofinger Tagblatt 2010

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Vergrösserung

 

Kölliken Künstlerin Brigitte Zimmerli bietet in Ihrem Atelier freies Töpfern an

 

«Ton lebt!» ist Brigitte Zimmerli überzeugt. Durch die Hände der Töpferin wird das schwere und erdige Material zu ausdrucksvollen Gestalten und witzigen Tieren verwandelt. Die meisten von ihnen machen tatsächlich einen sehr lebendigen Eindruck.

Nadia Rambaldi

Das Haus an der Schönenwerderstrasse im Kölliken ist ein Blickfang. Nicht wegen dem Haus an sich, sondern vor allem wegen den zahlreichen Tonfiguren, die rund um das Bauernhaus stehen und ihm eine märchenhafte Atmosphäre verleihen. In den letzten 20 Jahren hat Brigitte Zimmerli praktisch jeden Tag in ihrem Atelier in besagtem Haus gearbeitet. Unzählige freche, liebliche und ausdrucksvolle Geschöpfe sind das Resultat dieser Arbeit.

Ihre Kinder haben vor über zwei Jahrzehnten Brigitte Zimmerlis Leidenschaft für das Töpfern erweckt. «Als sie klein waren, habe ich viel mit ihnen getöpfert», erinnert sie sich. Danach habe sich das einfach so entwickelt und sie machte ihr Hobby zum Beruf. «Für mich ist Ton das perfekte Material», erklärt die 54-Jährige. «Man kann alles damit Formen und es ist auch wetterbeständig.»

 

Tonbrocken ist Ausgangspunkt

 

Ihre Inspiration nimmt Zimmerli aus der tägliche Arbeit. Während dem Formen und töpfern kommen ihr immer wieder neue Ideen für Figuren. Danach folgt die Denkarbeit. Zimmerli recherchiert, schaut sich Bilder im Internet an oder geht auch mal in den Zoo, um ein Tier genauer zu studieren. Manchmal fertigt sie auch eine Skizze an. «Wenn sie mir über die Details der Figur im klaren bin, überlege ich mir, wie ich die Figur am besten modellieren kann», erklärt sie. Ausgangspunkt all ihrer kleinen und grossen Meisterwerke ich ein 10 oder 20 Kilogramm schwerer Tonbrocken.

Den Tonbrocken bearbeitet Brigitte Zimmerli mit Holzmesser, Schaber und Draht – «die meisten Werkzeuge sind auch in der Küchenschublade zu finden.» Brigitte Zimmerli baut immer zuerst das Gerüst einer Figur auf und anschliessend die Form. Erst zum Schluss werden Extremitäten und Details ausgearbeitet. Danach kommt die Figur bei ungefähr 900 Grad während zehn bis zwölf Stunden in den Ofen. Zuerst wird ein Rohbrand durchgeführt, anschliessend wird die Tonfigur glasiert. Je nach Vorliebe mit einer glänzenden oder matten Glasur. Der Vorteil der glänzenden Glasur ist, dass sie die Figur witterungsbeständiger macht, da dadurch weniger Moos festwachsen kann. Der anschliessende Glasurbrand festigt die Glasur und gibt der Figur den letzten Schliff. Der Glasurbrand dauert ebenfalls zehn bis zwölf Stunden, dabei wird stufenweise auf eine Temperatur bis 1250 Grad geheizt. Brigitte Zimmerli besitzt insgesamt drei Öfen. «Da die Figuren immer grösser wurden, brauchte ich eben auch einen grossen Ofen», erklärt sie lächelnd. Einige ihrer Figuren musste sie aber in zwei Etappen brennen und anschliessend zusammenfügen

 

Freies Töpfern in Zimmerlis Atelier

 

Jede Figur von Brigitte Zimmerli ist ein Einzelstück. Einige verkauft sie, andere sind unverkäuflich. Mit jedem einzelnen verbindet sie aber persönliche Erinnerungen. Um auch andere Menschen für das Material Ton zu begeistern, bietet sie in ihrem Atelier an der Schönenwerderstrasse 75 in Kölliken jeweils Montag- und Dienstagabend ab 19 Uhr und Mittwoch ab 13.30 Uhr ein freies Töpfern an. Während diesen Kursen hilft sie den Teilnehmern beim Töpfern und vermittelt Tipps und Tricks im Umgang mit dem erdigen Material Ton.

 

Freundliche Grüsse

 

Nadia Rambaldi
Journalistin

 

Aarauer Nachrichten 2010 von Mirjam Meier

 

Brigitte Zimmerli hat in ihrem Atelier, Kölliken eine grosse Auswahl an Figuren für den Garten

Verschönern Sie Ihren Garten


L­angsam wi­rd e­s F­rühling u­nd mi­t d­er w­ärmeren J­ahreszeit k­ommt me­ist a­uch d­ie L­ust, s­einen G­arten w­ohnlicher z­u g­estalten. Mi­t d­en K­eramikfiguren d­er K­ünstlerin B­rigitte Z­immerli g­eben S­ie I­hrem G­arten o­der a­uch I­hrer W­ohnung e­ine i­ndividuelle N­ote.

Beim Töpfern mit ihren Kindern ent­deckte Brigitte Zimmerli die Liebe zum Formen und Gestalten mit Ton. Den Anfang bestritt sie am wack­ligen Wohnzimmertisch mit einer kleinen Scheibe. Durch Übung und Geduld erlernte sie ihre Fertigkeit und entwickelte sich zur Künstlerin. «Mir hat die Arbeit mit dem Ton ge­fallen und weil ich gerne im Garten bin und gerne Pflanzen habe, war es für mich wichtig mit einem Material zu Arbeiten, welches auch im Freien aufgestellt werden kann. Heute sieht Brigitte Zimmerli auf rund 20 Jah­re zurück, in welchen sie sich vor allem mit ihren Figuren, die immer einen gewissen Schalk und Humor ausstrahlen, einen Namen gemacht hat. Im Anbau an ihrem Haus, prä­sentiert sie eine grosse und liebe­voll eingerichtete Ausstellung an Keramikfiguren. Darunter sind die verschiedensten Tiere in allen Grös­sen, Menschenfiguren, Schalen und Tassen, Dekoration zum Aufhängen und vieles mehr zu finden. Im vorde­ren Teil befindet sich die lichtdurch­flutete Werkstatt, wo Brigitte Zim­merli arbeitet und auch Workshops für Kinder und Erwachsene anbietet. Diese Workshops funktionieren in Form einer offenen Werkstatt. «Ich bin sowieso die meiste Zeit im Atelier und kann mich so meist an die zeit­lichen Bedürfnisse der Workshopbe­sucher anpassen, wichtig ist einfach, dass es vorher abgesprochen ist», er­klärt Birgitte Zimmerli und fügt an: «Individualität ist mir wichtig und so darf jeder und jede töpfern worauf sie/er Lust hat!» Ob es gefühlsmäs­sig schwierig sei, ihre Figuren zu ver­kaufen?

«Nicht unbedingt, aber für mich ist es wichtig, dass meine Figu­ren an einen schönen Ort kommen und mir bereitet es Freude, wenn ich die strahlenden Gesichter der Käu­fer sehe», so Birgitte Zimmerli. Jedes Jahr im August ist die Künstlerin am Kunstmarkt in Zofingen anzutreffen, so auch in diesem Jahr. Aber nicht nur der Kunstmarkt ist ein regelmäs­siger Treffpunkt, nein auch das Ate­lier wird oftmals zum Treffpunkt für die Familie Zimmerli, speziell wenn sich auch die Enkelkinder künstle­risch ausleben. Wenn auch Sie sich künstlerisch ausleben möchten oder noch ein individuelles Geschenk su­chen, rufen Sie an und besuchen die Ausstellung von Birgitte Zimmerli.

Mirjam Meier

 



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Bild: Mirjam Meier

Im Atelier der Künstlerin kann eine grosse Auswahl an verschiedensten Keramikfiguren bewundert werden.

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